Mittwoch, 24. Juni 2009

wieder da!

So, nun bin ich wieder zuhause und habe mich auch schon an die neue Uhrzeit gewöhnt. Mit dem Tippen am PC hakt es allerdings noch etwas, auch beim Autofahren zieht es mich noch manchmal auf die linke Spur. Bisher habe ich es aber noch rechtzeitig bemerkt...
Es ist schön wieder zuhause zu sein und den Sommer zu genießen.

Wen ich bisher noch nicht gesehen habe, dem werde ich hoffentlich in den nächsten Tagen über den Weg laufen.

In diesem Sinne, bis die Tage

André

Freitag, 19. Juni 2009

Der Abschied: 155 Tage am anderen Ende der Welt

Gestern bin ich wieder in Auckland gelandet und gerade komme ich aus dem Skytower, wo ich beim betrachten des Sonnenuntergangs ein tolles Essen genossen habe. Zusammen mit einem Glas Wein habe ich dort ueber die letzten fast sechs Monate nachgedacht. Heute hatte ich nochmal allerhand zu tun, aber ich musste doch feststellen: das Abenteuer geht zu Ende.
Morgen frueh steige ich in den Flieger nach Seoul und alles ist vorbei.
Das alles fuehlt sich fuer mich aber noch nicht so wirklich real an. Ich kann mir einfach nicht vorstellen am Sonntag wieder in Deutschland zu sein. Es ist fast das gleiche Gefuehl, wie im Januar. Diesmal ist es nur genau andersrum.
Ich koennte hier immer so weiterleben, habe ich zumindest das Gefuehl. Die Welt zu bereisen ist doch eine schoene Beschaeftigung, oder nicht?

Ich schreibe schon seit fast einer Woche an diesen Zeilen und versuche die richtigen Worte zu finden, aber das ist schwerer als ich angenommen hatte... ich glaube es ist wohl jetzt die Zeit gekommen um engueltig sentimental zu werden.
Von Cape Reinga ganz im Norden, bis nach Stewart Island ganz im Sueden war ich fast ueberall in 'Aotearoa', wie die Maori Neuseeland nennen. Ich habe es sogar ueber den 'Graben' bis nach Sydney geschafft, wo ich eine der tollsten Staedte der Welt bewundern durfte.
Eines der tollsten Laender lasse ich jetzt aber hinter mir und hoffe instaendig nochmal in meinem Leben die Chance zu bekommen in dieses Land zu reisen.
Viel habe ich hier unten erlebt: viel Schoenes, Atemberaubendes, Unglaubliches, Faszinierendes, Lustiges und auch Trauriges und Deprimierendes. Ich moechte aber nichts davon missen. Ich habe ganz neue 'Seiten' an mir entdeckt und neue Freunde auf der ganzen Welt gefunden, mit denen ich versuchen werde den Kontakt zu halten.
Ich habe fuer fast zwei Monate auf einem Wingert gearbeitet und jeden Tag genossen, auch wenn die Arbeit manchmal langweilig und eintoenig und auch manchmal nass und eiskalt war. Wir waren dort fast wie eine Familie und die Stimmung bei der Ernte wurde als die Beste seit bestehen des Weinguts beschrieben.
Ich hatte ein Auto, dass mich mehr als 20.000 km durch ganz Neuseeland gefahren hat. Ich habe oft geflucht ueber dieses Auto, aber bis auf ein paar Ausnahmen lief und lief und lief es immer weiter. Es haette ebenso nach einer Woche einen Motorschaden haben koennen, wie ich es von anderen gehoert habe, die dann ein neues Auto kaufen mussten. Mein Auto war eine Schrottkiste vordem Herrn, aber es hat seinen Dienst erfuellt und dafuer bin ich sehr dankbar.

Ich bin hier mit Delfinen geschwommen, habe Wale gesehen. Ich habe einen Vulkan bestiegen, Gletscher bewundert und bin in Milford Sound ordentlich geduscht und an den Rand des Verzweifelns gebracht worden. Ich habe Pinguine in freier Wildbahn gesehen und durfte sogar einen Kiwi streicheln.
Ich habe gelernt mich alleine zurecht zu finden und einfach nur in den Tag hinein zu leben, ohne zu planen oder ueber irgendetwas nachzudenken. Ich werde die 'no worries'-Mentalitaet ('keine Sorgen'-Mentalitaet) hier unten und die uneingeschraenkte Hilfsbereitschaft der Neuseelaender vermissen. Ich werde es vermissen staendig weiter zu ziehen und rastlos zu sein.

Ich werde es aber auch geniessen, wieder ein 'Zuhause' zu haben. Nicht mehr aus dem Rucksack leben zu muessen und ein klein wenig Verantwortung abgeben zu koennen. Ich werde es geniessen, alleine in einem Raum schlafen zu koennen und ich freue mich darauf, wieder vertrauten Personen um mich herum zu haben. Ich freue mich sogar darauf mal wieder einen geregelten Tages- und Wochenablauf zu haben.

Ich hatte hier unten eine klasse Zeit und ich bin froh, dass ich mich dazu entschieden habe, auch wenn sich vielleicht dadurch nicht alles in meinem Leben zum Positiven gewendet hat.
Ich bin dankbar, dass man mir ueberhaupt die Chance gegeben hat und ich nicht (von allen) als verrueckt abgestempelt wurde, als ich sagte, dass ich gerne ins Ausland gehen moechte.

Ich will hier unten nicht weg, bin aber froh wieder nach Hause zu kommen. Macht das Sinn? Ich finde schon...

Fast zum Schluss moechte ich mich auch noch bei meinen treuen Lesern fuer die (ganz ehrlich) bemerkenswerte Anzahl an Besuchern auf dieser Seite bedanken. Ich haette nicht gedacht, dass es so viele Leute interessiert.
Das war jetzt noch nicht mein letzter Eintrag... also dranbleiben!
Es bleibt spannend... oder auch nicht ;)

'And everything is beautiful,
until you take a look around...
so let it go...'



Montag, 15. Juni 2009

The end is Nier...near... 5 days left!


Ha, kleiner Witz in der Ueberschrift... aber bitte nicht allzu viel darueber lachen, mir fiel einfach nichts besseres ein. Danke!

So, das sind also die letzten Tage in Sydney und die letzten Tage hier 'unten'... aber noch ist es ja nicht vorbei und deshalb verkneife ich es mir auch, schon jetzt sentimental zu werden, auch wenn es schwer ist. Das kommt aber noch, keine Angst!

Heute war es endlich mal sonnig, und zwar den ganzen Tag, sodass ich die Gelegenheit genutzt habe um in den Zoo zu gehen. Ja, das musste einfach sein, ich kann ja nicht nach Australien fliegen und dann nach Hause gehen, ohne ein Koala oder sonst was gesehen zu haben. Ich habe mir also den Zoo direkt in Sydney ausgesucht und das tolle daran ist, dass man vom Zoo einen tollen Blick auf Sydney hat. Und dass die Faehre direkt vor dem 'Opera House' vorbei faehrt.
Ich habe also eigentlich wieder das gleiche Fotografiert, aber man kann davon in Sydney einfach nicht genug bekommen.

Jetzt ist also der Montag auch schon vorbei fuer mich und ich habe noch Dienstag und Mittwoch in Sydney, ehe es am Donnerstag wieder zurueck nach Auckland geht. Dort muss ich noch einige Dinge organisieren, wie z.B. Bankkonto schliessen, etc. Und wenn das erledigt ist war es dass auch schon mit meinem Abenteuer 'Down Under'. Wenn ich daran denke, dass ich naechste Woche um diese Zeit schon zuhause bin, dann ist das schon komisch... Aber ich wollte ja noch nicht sentimental werden...

Ich habe also ein paar neue Bilder hochgeladen, einfach dem Link folgen: http://s416.photobucket.com/albums/pp247/mischbrot/Sydney%20II/

Freitag, 12. Juni 2009

Impressionen der Blue Mountains


Wie versprochen gibt es heute ein paar Bilder aus den Blue Mountains.
Wer mir sagen kann, wie die Voegel heissen bekommt 100 Gummipunkte! Ja... kein Spass!



Hier der Link zu den Bildern: http://s416.photobucket.com/albums/pp247/mischbrot/Sydney/Blue%20Mountains%20-%20Katoomba/

Donnerstag, 11. Juni 2009

Blue Mountains

Seit Montag bin ich in den Blue Mountains und das Erste was ich feststellen musste war, dass es hier hundekalt ist (um nicht schweinekalt zu sagen... man weiss ja nie, was die Schweinegrippe so anstellt). Ich kam hier mit meinem T-Shirt und kurzen Hosen aus Sydney an, aber hier waren es nur 10 Grad.
Ich habe mir hier in den letzten Tagen die Zeit mit Wandern und Sightseeing vertrieben, aber morgen geht es wieder zurueck nach Sydney.
Ich kann leider keine Bilder hochladen, aber das werde ich am Freitag nachholen. Hier ist es aber wirklich wunderschoen. Wenn ich in Neuseeland 100 km in Landesinnere fahren wuerde, waere ich an vielen Stellen schon fast wieder an der anderen Kueste. Wenn ich mir aber die Karte von Australien ansehe und mir anschaue, wie ich mit dem Zug gefahren bin, dann kommt es mir vor, als waere ich immernoch an der Kueste. Das Land ist einfach riesig!
Eine Sache faellt hier aber besonders auf und das ist der Muell! Im vergleich zu Deutschland ist es hier zwar immernoch sauber, aber in Neuseeland liegt fast nirgends Muell herum. Jeder raeumt seinen Abfall wieder weg, diese Einstellung schafft man hier leider nicht den Touristen zu vermitteln, was ziemlich schade ist.


The Three Sisters - Blue Mountains, Katoomba (Quelle:Wikipedia)

Viel gibt es eigentlich nicht zu sagen, aber da mir schon einige Beschwerden zu Ohren gekommen sind, dass ich mich nicht mehr melde, dachte ich mir, dass ich mal wieder einen kurzen Bericht schreibe. Ich will ja meine treuen Leser nicht verlieren.
Morgen gibt es dann wie gesagt auch die Bilder und die sprechen meistens so oder so ihre eigene Sprache.
In diesem Sinne: schaut morgen nochmal vorbei!

noch 9 Tage...

Sonntag, 7. Juni 2009

Bondi Beach und der Löwenbräu Keller - nur noch 13 Tage...

Am Samstag ging es raus aus dem Stadtzentrum und an den wohl beruehmtesten Stand Sydneys, den Bondi Beach. Feinster Sand, glasklares Wasser und tolle Wellen begruessten mich und Johannes an diesem beliebten Surferstrand.



Wenn man den Strand und das Wasser sieht will man nur noch eines: hinein ins kuehle Nass! Wir sind aber hier her gekommen um einen 'Cliffwalk' entlang der Kueste zu machen und das haben wir dann nach einem kurzen Fussbad auch getan. Auf dem Weg entdeckten wir immer neue Buchten mit wunderschoenem, türkisfarbenem Wasser und die Gedanken an einen kurzen 'swim' wurden immer konkreter.



Die Sonne tat ihr uebriges zur Stimmung bei und als wir wieder zurueck am Bondi Beach waren kaufte ich mir kurzerhand eine Badehose und in Sekundenschnelle waren wir im kuehlen Nass!
Nach kurzer Ueberlegung musste ich feststellen, dass es das erste Mal war, dass ich hier unten wirklich 'baden' war (wenn man das schwimmen mit den Delfinen vernachlaessigt). Naja, in Neuseeland war das Wasser auch wirklich um einiges kaelter und hier laesst es sich sehr gut aushalten.
Nachdem wir getrocknet waren haben wir den naechsten Bus wieder in die Stadt genommen und haben den 'Löwenbräu Keller' angesteuert, von dem ich in einer Zeitschrift gelesen habe. Hier gibt es 8 verschiedene deutsche Biere vom Fass und man bekommt von Kassler bis Schnitzel mit Pommes einfach alles, was auf eine deutsche Speisekarte gehoert.
Man glaubt gar nicht, wie gut ein Schnitzel schmecken kann, ganz zu schweigen von einem Massbier. Mit dem Mass waren wir fast schon exoten in diesem Restaurant und die Australier um uns herum haben nur unglaeubig nach unseren Glaesern geschaut.
Als dann auch noch eine Blaskapelle angefangen hat Lieder wie: 'In Muenchen Steht Ein Hofbraeu Haus' und 'Ein Prosit' zu spielen war der Tag entgueltig gerettet.




Am Montag heisst es dann fuer mich Abschied nehmen von Sydney, zumindest fuer ein paar Tage, denn dann werde ich mit dem Zug etwa 100 km ins Landesinnere zu den 'Blue Mountains' fahren. Was mich dort erwartet weiss ich zwar noch nicht genau, aber das werde ich schon rausfinden, wenn ich dort bin. Es soll dort einige tolle Bushwalks geben und die Blue Mountains wurden mir jetzt schon von vielen empfohlen, sodass ich das ja nicht auslassen kann.
In nur 11 Tage geht es fuer mich schon wieder nach Auckland und zwei Tage spaeter ist dann alles auch schon vorbei und ich bin wieder zurueck in 'Good Old Germany'.

Kann jemand bitte etwas Sonne fuer mich bestellen, ein Steak auf den Grill legen und ein paar Bier kalt stellen? Ach ja... Wasser mit VIEL Kohlensaeure auch... bitte, bitte!

Ein paar neue Bilder gibt es unterdessen im Sydney-Album unter dem bekannten Link: http://s416.photobucket.com/albums/pp247/mischbrot/Sydney/

Freitag, 5. Juni 2009

Queens Birthday

Jetzt neigt sich schon der dritte Tag in Sydney dem Ende entgegen und heute war sogar mal die Sonne draussen, aber auch ohne Sonne ist es hier viel waermer als in Auckland. Zumindest fuehlt es sich waermer an. Das Termometer kann das aber nicht bestaetigen.
Es gibt unglaublich viel zu entdecken und man kann festhalten, dass Sydney eine echt schoene Stadt ist. Gestern hat es mich dann ins Kino mit der groessten Leinwand der Welt (8 Stockwerke) verschlagen und morgen werde ich mich vielleicht mal an einen der vielen Straende wagen.



Am Montag werde ich dann zum zweiten Mal den Geburtstag der Queen 'feiern' was ich ziemlich lustig finde. Blaues Blut hat wohl mehrere Geburtstage im Jahr. Letzten Montag habe ich noch in Neuseeland gefeiert und jetzt in Australien.
Ich habe mich gestern dann auch mit Johannes wiedergetroffen, den ich auf der Fahrt durchs Northland kennengelernt habe und wir werden jetzt bis Sonntag Sydney unsicher machen, bevor er weiter nach Brisbane fliegt.

Ich habe nochmal ein paar Bilder von Sydney hochgeladen. Diesmal mit etwas weniger Wolken: http://s416.photobucket.com/albums/pp247/mischbrot/Sydney/

Mittwoch, 3. Juni 2009

Wo bin ich? aaahhhh: 'Welcome to Sydney'

Heut Nacht um 2 Uhr ging die Reise los...
Jetzt bin ich in Australien. Irgendwie kaum zu glauben...
Wenn man, wie ich vom Dorf kommt, oder fast noch schlimmer: 5 Monate in Neuseeland war, dann ist es eigentlich voellig unmoeglich sich in einer solch grossen Stadt zurecht zu finden. Ich habe seit dem ich Deutschland verlassen habe, nicht mehr so viele Hochhaeuser auf einem Fleck gesehen. Auckland wirkt mit seiner Population von 1 Mio Menschen wie eine Kleinstadt im Gegensatz zu Sydney. Wuerde man alle Neuseelaender in eine Stadt verpflanzen, so haette sie die gleiche Einwohnerzahl, wie Sydney: 4 Mio!
Als ich dann endlich mein Hostel gefunden hatte in diesem 'Wirrwarr' von Einbahnstrassen (zum Glueck habe ich kein Auto) wollte ich eigentlich nur noch schlafen. Der Tourist in mir hatte allerdings die Muedigkeit besiegt und nach einer kurzen Pause war ich wieder draussen, in der grossen Stadt.
Wenn man staendig unterwechs ist und immer neue Plaetze kennenlernt, dann dauert es viel laenger, bis man realisiert, wo man ist. Ich musste also von meinem Hostel zum Hafen laufen, um sicher zu gehen, dass ich auch wirklich in Sydney bin. Die Schilder am Flughafen ueberzeugen da nicht wirklich.



Am Hafen erblickte ich dann zunaechst die Sydney Harbour Bridge, aber das hat sich in mir noch nicht nach Sydney angefuehlt. Als ich dann aber weiter um die Ecke gelaufen bin habe ich mich (im Ernst!) erschrocken, als ich ploetzlich das beruehmte Opernhaus gesehen habe.
Ich weiss nicht warum, aber das ist eben das was man von Sydney eigentlich IMMER sieht und als ich dann dort war konnte ich endlich auch begreifen, wo ich war.


Ich habe den ganzen Tag dann am Wasser verbracht und trotz Regen fast immer den Blick auf dieses Gebaeude gehabt.
Aber was erzaehle ich hier gross... seht euch die Bilder an: Ich bin hier... ohne Mist ;)



Hier gehts zu den Bildern: http://s416.photobucket.com/albums/pp247/mischbrot/Sydney/

Montag, 1. Juni 2009

Northland - Bay Of Islands - Cape Reinga - Kiwi - Bilder online

Update: Bilder online!

Endlich mal wieder raus aus Auckland und rein in den Bus... "On the road again"
Mit dem Bus sind wir bei einem 800 Jahre alten riesigen Kauri Baum stehen geblieben und nach fast 5 Stunden waren wir in Paihia, in der Bay Of Islands. Hier haben wir dann eine Bootstour zum "Whole in the Rock" gemacht und eigentlich sollten wir auch Delfine sehen. Leider haben wir aber keine Delfine gesehen, dafuer hat uns aber ein Buckelwal seine Kunststuecke gezeigt.
Es hat auf dem Boot leider nur geregnet, sodass sogar meine Kamera Wasser ins Gehaeuse bekommen hat. Aus diesem Grund konnte ich am naechsten Tag, als es zum Cape Reinga ging leider zunaechst keine Bilder machen. Ich musste erst warten, bis die Kamera getrocknet war.



Es ging morgens mit dem Bus um 7 Uhr los und fast haette ich den Bus verpasst, da wir am Abend zuvor ein wenig gefeiert hatten. Mit dem Bus ging es dann ueber den 104 km langen 90 Mile Beach zum Cape Reinga. Der 90 Mile Beach ist der einzige Highway der Welt, der ueber einen Strand fueht und an dessen Ende befinden sich riesiege Sandduenen.
Auf eine 90m hohe Sandduene ging es dann zu Fuss hoch und auf einem Brett liegend wieder nach unten. Ein riesen Spass, auch wenn man danach voller Sand ist.
Mit den Taschen voller Sand ging es dann zum Cape Reinga, dem noerdlichsten Punkt neuseelands, den man per Strasse erreichen kann. Hier beginnt oder endet der State Highway 1 (SH1), der bis nach Bluff auf der Suedinsel fuehrt, von wo aus man mit der Faehre nach Stewart Island ablegt.



Ich habe also mein Ziel erreicht: Ich habe Neuseeland von Norden bis Sueden komplett durchquert!
Mit dem Bus ging es dann wieder zurueck nach Paihia, wo wir nach 500 km und fast 12 Stunden angekommen sind. Ich bin froh, dass ich diese Tour nicht mit dem eigenen Auto gemacht habe... ich glaube mein Auto haette das nicht ueberlebt.
Heute mittag ging es dann wieder von Paihia nach Auckland und auf dem Weg sind wir in Whangarei stehen geblieben. Dort gibt es ein 'Native Bird Recovery Centre', dass sich um verletzte Voegel aller Art kuemmert. Dort gibt es zum Beispiel einen sprechenden Tui (Video weiter unten) und auch einen Kiwi! Der Kiwi hat leider nur ein Bein und kann deshalb nicht wieder ausgewildert werden, wie es mit 60% der Voegel passiert, die dort aufgenommen werden.



Ich habe also heute endlich einen Kiwi gesehen und wir durften sogar sein Gefieder anfassen, was aussen rau und innen ganz weich ist.
Nun bin ich also wieder in Auckland und werde morgen meine Tasche nochmal neu packen und wiegen, bevor es am Mittwoch morgen ueber 'the ditch' nach Sydney geht.



Die Bilder vom Northland gibt es unter diesem Link: http://s416.photobucket.com/albums/pp247/mischbrot/New%20Zealand/Northland/